[DE-SBB] Ms. or. fol. 620
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- Signatur
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- Ms. or. fol. 620
- Titel
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- Liturgie
- Einrichtung
- Katalog
-
- Sachau 43
- Link zu Katalog
- ↳ wie in Referenz
-
- Liturgie
- Thematik
- Inhalt
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- Ein liturgisches Werk, betitelt ܓܙܐ (Thesaurus), enthaltend »the Services for all
the Festivals (Sundays excepted) throughout the whole year. Like the Khudhra it comprises
anthems, hymns, and collects; but besides these it includes other capitula having
especial reference to the subject commemorated« (Badger, The Nestorians and their
rituals II, 23). Die Texte dieser Handschrift beziehen sich auf eine Reihe ausgewählter
Fest- und Heiligentage.
Die Handschrift besteht aus einem ersten Teil, der von jüngerer Hand ergänzt worden ist.
A. Älterer Teil Bl. 57—72. 74 — 376.
B. Jüngerer Teil Bl. 1—56. 73. 377—446. Titel:
ܓܠ ܚܝܠܗ ܕܡܪܢܝܫܘܥ ܡܫܝܚܐ ܡܫܪܝܢܢ ܠܡܟܬܒ ܓܙܐ ܕܟܠܗ̇ ܫܢܬܐ. ܐܝܟ ܛܟܣܐ ܕܐܚܝܕ ܘܡܫܬܡܫ ܒܕܝܪܐ ܥܹܠܝܬܐ ܕܡܪܝ ܓܒܪܝܠ ܕܡܘܨܠ.
- Ein liturgisches Werk, betitelt ܓܙܐ (Thesaurus), enthaltend »the Services for all
the Festivals (Sundays excepted) throughout the whole year. Like the Khudhra it comprises
anthems, hymns, and collects; but besides these it includes other capitula having
especial reference to the subject commemorated« (Badger, The Nestorians and their
rituals II, 23). Die Texte dieser Handschrift beziehen sich auf eine Reihe ausgewählter
Fest- und Heiligentage.
- Vollständigkeit
- Sprache
- Schrift
- Gliederung / Faszikel
-
- Die Texte für jeden Tag sind eingeteilt in drei Gruppen, eine Einleitung und zwei
Motwa (ܡܘܬܒܐ). Die zum Gottesdienst gehörigen biblischen Perikopen, z. B. die Psalmtexte
(ܡܪܡܝܬܐ), die Messen (der Apostel, des Theodor, des Nestorius) und ähnliches sind
nicht voll ausgeschrieben, sondern nur zitiert, während die Gesänge in extenso mitgeteilt
sind. Die sehr zahlreichen Gesänge sind in der Mehrzahl nicht von großem Umfang und
tragen meist keine andere Überschrift als die Anfangsworte der Melodie, nach der sie
zu singen sind. Sonstige Überschriften:
ܟܪܘܙܘܬܐ ,ܕܥܢܝ̈ܕܐ ,ܥܠܡ ,ܬܫܒܘܚܬܐ ,ܩܢܘܢܐ ,ܩܠܐ ,ܐܘܦܬܐ ,ܙܘܡܪܐ ,ܕܒܣܠܝ̈ܩܐ ,ܕܒܝܡ
Im Allgemeinen sind die Dichter der Gesänge nicht genannt, ausgenommen bei einigen langen Strophenliedern ܡܕܪ̈ܫܐ.
- Die Texte für jeden Tag sind eingeteilt in drei Gruppen, eine Einleitung und zwei
Motwa (ܡܘܬܒܐ). Die zum Gottesdienst gehörigen biblischen Perikopen, z. B. die Psalmtexte
(ܡܪܡܝܬܐ), die Messen (der Apostel, des Theodor, des Nestorius) und ähnliches sind
nicht voll ausgeschrieben, sondern nur zitiert, während die Gesänge in extenso mitgeteilt
sind. Die sehr zahlreichen Gesänge sind in der Mehrzahl nicht von großem Umfang und
tragen meist keine andere Überschrift als die Anfangsworte der Melodie, nach der sie
zu singen sind. Sonstige Überschriften:
- Typ
- Anzahl der Bände
-
- 1
- Außenmaße
-
- 32,2 x 26,4 x 14,3 cm (Nomi)
- ↳ Material
- ↳ Zustand
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- In dem älteren Teil ist das Papier an vielen Stellen wasserfleckig.
- Blattzahl
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- 449
- Blattformat
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- 31 x 20,5 cm.
- Zeilenzahl
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- 28
- ↳ Duktus
- ↳ Ausführung
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- Der ältere Teil zeigt eine spärliche, der jüngere Teil eine vollständige Vokalisation und Punktation.
- Abschrift
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jüngerer Teil: 19. Jahrhundert in In der Nachschrift Bl. 446a wird das Kloster genannt »Das Obere Kloster des Mar Gabriel, Mar Abraham und Mar Michael bei Mosul, der Arsacidischen Stadt(ܡܕܝܢܬܐ ܐܪܫܟܝܬܐ).«
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- Schreiber:in
- ↳ sonstige Namensform
-
- Unterschrift auf Bl. 446ab: Der Schreiber des jüngeren Teiles ist ein 'Abhdischo', dessen Genealogie und Titel mit dem Ende der Nachschrift Bl. 446b verloren gegangen ist. Er hat diesen Thesaurus nach dem Usus des Oberen Klosters der hh. Gabriel, Abraham und Michael bei Mosul geschrieben in der Landschaft Targawar in dem Dorfe Taulu (Tolu), das unter dem Schutze der hh. Thomas, Eugen, Cyriacus und Georgius stand, und seine Arbeit vollendet den 15. Februar am Sonnabend der ersten Fastenwoche A. Gr. 2147 = 1836 n. Chr. zur Zeit des Katholikus und Patriarchen Simeon und des Bischofs Abraham von Targawar. Auf Bl. 399b findet sich folgende Notiz: Danach wäre diese Handschrift vollendet worden den 8. Dez. 1849 Gr. (= 1537 n. Chr.) oder 944 d. Fl., eine Angabe, die mit der obigen in Widerspruch steht. Die Notiz ist von dem Ergänzer geschrieben, und seine Schrift und sein Papier gehören ohne Zweifel dem 19. Jahrhundert an. Es bleibt daher die Frage, auf welches Werk sich das Datum dieser durchstrichenen Notiz bezieht. In dem älteren Teil findet sich kein Datum; vielleicht aber bezieht sich auf ihn das Datum 1537 n.Chr., denn Schrift und Papier würden mit einer solchen Datierung harmonieren.
- Akzessionsnummer
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- 1872.9775
- Provenienz
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- 1872
- Verkäufer:in: Hormizd, Georgis
- Preis: 120 Taler
Preis für Ms. or. fol. 619-620; Ms. or. quart. 546-547; Ms. or. oct. 251
- Provenienzeintrag
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- Sonstiges: Die Handschrift besteht aus einem ersten Teil, der von jüngerer Hand ergänzt
worden ist.
Bl. 399b untere Hälfte bis 401b obere Hälfte findet sich die folgende Notiz:
Danach wäre diese Handschrift vollendet worden den 8. Dec. 1849 Gr. (= 1537 n. Chr.) oder 944 d. Fl., eine Angabe, die mit der obigen in Widerspruch steht. Die Notiz ist von dem Ergänzer geschrieben, und seine Schrift und sein Papier gehören ohne Zweifel diesem Jahrhundert an. Es bleibt daher die Frage, auf welches Werk sich das Datum dieser durchgestrichenen Notiz bezieht. In dem älteren Teil findet sich kein Datum; vielleicht aber bezieht sich auf ihn das Datum 1537 n.Chr., denn Schrift und Papier würden mit einer solchen Datierung harmonieren.
- Sonstiges: Die Handschrift besteht aus einem ersten Teil, der von jüngerer Hand ergänzt
worden ist.
- Einrichtung
- Signatur
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- Ms. or. fol. 620
- Weitere Nummern
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- PPN: 662349172
- Akzessionsnummer: 1872.9775
- Reproduktion
- Art :
- Scan
Bemerkung :- Digitalisat DoD
Art :- Mikrofilm
Bemerkung :- Hs or sim 03187
- Bearbeiter:in
-
- Datenübernahme SBB/Wermann
- Bearbeitungsstatus
-
- Ersteingabe komplett
- Statische URL
- https://www.qalamos.net/receive/DE1Book_manuscript_00002802
- MyCoRe ID
- DE1Book_manuscript_00002802 (XML-Ansicht)
- Export des Objektes
- Lizenz Metadaten
- CC0 1.0
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