[DE-SBB] Schoemann I 14
- Signatur
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- Schoemann I 14
- Titel
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- Arjuna Wiwāha
- Verfasser
- Einrichtung
- Katalog
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- VOHD 31, 15
- Titik/Hanstein (Seite 474 - 475)
- ↳ wie in Referenz
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- Arjuna Wiwāha
- ↳ Titelvarianten
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- Arjunawiwāha
Arjuna Wiwaha
Arjuna Vijaya
Arjuna Wiwäha Kakawin
- Arjunawiwāha
- ↳ Sachtitel ID
- Thematik
- Region
- Inhalt
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- Hauptsächlich in Javano-Balinesischem Idiom, das seit vielen Jahrhunderten von balinesischen
Gelehrten angewandt wurde, vermischt mit einigen Balinismen. (Glossen, die der gewöhnlichen
balinesischen Umgangssprache entsprechen, wie im täglichen Leben gesprochen, sind
selten).
Beginn der Episode von Arjunas Prüfungen, die ihm auferlegt wurden, während er in Abgeschiedenheit in den Hügeln Askese ausübte, zuerst durch 7 himmlische Nymphen, die ihn zu verführen suchen, dann durch einen gelehrten Gott, der versuchte, mit ihm über abstruse Fragen zu streiten. Beide waren von den Göttern ausgesandt worden, um Arjuna zu testen, um herauszufinden, ob er würdig war, in ihrem Krieg mit dem Dämonenkönig Niwata Kawaca ein Held zu werden. Der Prozess hat mehrere Stufen, die in dem fragmentarisch Text nicht beschrieben sind. Die Episode stammt aus dem Canto 4-5 des Arjuna Wiwāha, der insgesamt 36 Cantos enthält.
Arjuna Wiwāha, Altjavanesisches Gedicht in indischem Metrum, das von Mpu Kanwa am Hof von König Èrlangga von Kahuripan, ein Bezirk im Delta des Flusses Brantas in Ost-Java verfasst wurde. König Èrlangga regierte zu Beginn des 11. Jahrhunderts A. D. Die zentrale Handlung des Gedichts ist Arjunas Kampf mit dem Dämonenkönig Niwāta Kawaca. Der Name Arjuna Wiwāha, Arjunas Nuptials, bezieht sich auf den letzten Teil: die Beschreibung des Helden, der im Himmel mit den himmlischen Nymphen wetteifert, was die Belohnung für seinen Sieg über den Dämonenkönig war, der die Götterherrschaft auf Erden zu kippen drohte.
Der Epos Arjuna Wiwāha ist mit dem Rāmāyana und dem Bhārata Yuddha das dritte altjavanische Epos, das seit Jahrhunderten einen wichtigen Platz in der javanischen Literatur einnimmt. Wie die beiden anderen wurde es mehrmals überarbeitet und ins moderne Javanisch übersetzt. Die erste europäische Ausgabe des altjavanischen Textes von Friederich (gedruckt mit balinesischen Schriftzeichen, 1850) war unbefriedigend. Poerbatjaraka veröffentlichte 1926 eine neue Ausgabe mit einer niederländischen Übersetzung (unvollständig). Siehe BKI vol. 82, Lit. von Java I, (1967: 180-181), Zoetmulder (1974: 234-249).
Wie die anderen klassischen altjavanischen Gedichte wurde der Epos Arjuna Wiwāha von Generationen javanischer und balinesischer Gelehrter intensiv studiert, denn die Poesie der Dichter war für ihre Nachfolger schwer zu verstehen. Wahrscheinlich im 17. und 18. Jahrhundert begannen balinesische Gelehrte, Kopien der klassischen Gedichte mit Glossen zu versehen, um schwierige Wörter zu erklären. Die Glossen waren auf den Palmblättern sowohl über als auch unter den Linien geschrieben, die den Originaltext enthielten, und waren in der Regel mit den erklärenden Wörtern durch Linien von winzigen Punkten verbunden. So gestaltete Abschriften von altjavanischen Gedichten haben in der Regel drei Textzeilen auf einer Seite des Palmblattes, eine in der Mitte, die den Originaltext enthält, und die anderen, die die Glossen enthalten.
- Hauptsächlich in Javano-Balinesischem Idiom, das seit vielen Jahrhunderten von balinesischen
Gelehrten angewandt wurde, vermischt mit einigen Balinismen. (Glossen, die der gewöhnlichen
balinesischen Umgangssprache entsprechen, wie im täglichen Leben gesprochen, sind
selten).
- Sprache
- Schrift
- Textanfang wie in Handschrift
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- Anfang [1r]:
// akweh tkapnya rumawata bratā (Bali: liyu tiŋkah punika mambeda tapa i yarjuna), luŋaṅ dināŋkara tibāntya niŋkaṅ sasaŋka (Bali: surup ṣaŋyaṅ baskara linĕntasan punika sahyaṅ ratih), tantāmani ŋaliṅ wilasa nikaṅ śūrastri (Bali: ŋatonaṅ polah punika i widyadari), ... /
- Anfang [1r]:
-
- Verfasser:in
- ↳ Name
- weitere Exemplare
-
- SBB:
Schoemann I 15
Schoemann I 17
weitere Exemplare sind gelistet bei Juynboll Suppl. II, S. 9-10 und in Vreede Cat. S. 1-3.
- SBB:
- Editionen/Literatur
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- R. Friederich: Ardjoena-wiwaha [een oorspronkelijk kawi-werk volgens een Balineesch
manuscript met interlinearen commentarius]. in: VBG vol. XXIII (1850) in Javanese
script
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Poerbatjaraka: Arjuna Wiwäha Kakawin (in Roman script, accompanied by a Dutch translation). in: BKI, vol. 82 ( 1926).
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Berg: De Arjuna Wiwäha, Erlangga's levensloop en bruiloftslied, BKI, vol. 97 (1938)
*
Berg: Inleiding, ( 1928), p. 49.
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Poerbatjaraka, Kepustakaan Djawa, ( 1957), pp. 16-7.
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Zoetmulder, Kalangwan (1974), pp. 234-249.
*
A. Seno Sastroamidjojo, Sekelumit unsur filosofik tjeritera Ardjuna Wiwaha, P. T. Kinta, Djakarta, 1963.
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Sanusi Pane, Ardjuna Wiwaha, Balai Pustaka, Djakarta, 1940.
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Kitab Ardjuna Wiwaha: Tjerita wajang jang mengandung pendidikan. Disadur dan di Indonesiakan oleh Tjabang Bagian Bahasa, Djawatan Kebudajaan K.P.P. dan K., di Jogyakarta, 1959.
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Handschriften aus Südostasien : Ausstellung der Orientabteilung der Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz / [Ausstellung und Katalog, Dieter George]
1976. - 64, [6] S. : Ill.
[ = Kat. Nr. 95]
Signatur: Ser. 19651-7
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- R. Friederich: Ardjoena-wiwaha [een oorspronkelijk kawi-werk volgens een Balineesch
manuscript met interlinearen commentarius]. in: VBG vol. XXIII (1850) in Javanese
script
- Typ
- Formtyp
- Anzahl der Bände
-
- 1
- Einband
-
- keine boards
- ↳ Material
- ↳ Farbe
- ↳ Zustand
-
- gefaltete Palmblätter,
das letzte Blatt ist gespalten
- gefaltete Palmblätter,
- Blattzahl
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- 13
- Blattformat
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- 34,5 x 3 cm
- Textspiegel
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- 26 x 2,5 cm
- Zeilenzahl
-
- 3
- ↳ Ausführung
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- sorgfältig geschrieben; der Schreiber machte jedoch einige Fehler, die er anschließend so gut wie möglich korrigierte
- Abschrift
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vermutlich Anfang des 19. Jahrhunderts in Bali (GND: 4004327-7)
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- Schreiber:in
- ↳ sonstige Namensform
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- unbekannt
- ↳ Anmerkung zur Person
-
- wirkte wahrscheinlich Anfang des 19. Jahrhunderts in Bali
- Probably in Bali in the beginning of the 19th century
- Provenienz
- Einrichtung
- Signatur
-
- Schoemann I 14
- Bearbeiter:in
-
- Datenübernahme SBB/th
- Bearbeitungsstatus
-
- Ersteingabe komplett
- Statische URL
- https://www.qalamos.net/receive/DE1Book_manuscript_00007729
- MyCoRe ID
- DE1Book_manuscript_00007729 (XML-Ansicht)
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- Lizenz Metadaten
- CC0 1.0
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