[DE-SBB] Schoemann I 17
- Signatur
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- Schoemann I 17
- Titel
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- Arjuna Wiwāha
- Verfasser
- Einrichtung
- Katalog
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- VOHD 31, 18
- Titik/Hanstein (Seite 478)
- ↳ wie in Referenz
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- Arjuna Wiwāha
- ↳ Titelvarianten
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- Arjunawiwāha
Ardjoena-wiwāha
- Arjunawiwāha
- ↳ Sachtitel ID
- Thematik
- Region
- Inhalt
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- Die 4 Palmblätter enthalten ein Fragment der Cantos 2-3 des Gedichts, das die himmlischen
Nymphen beschreibt.
Arjuna Wiwāha, Altjavanesisches Gedicht in indischem Metrum, das von Mpu Kanwa am Hof von König Èrlangga von Kahuripan, ein Bezirk im Delta des Flusses Brantas in Ost-Java verfasst wurde. König Èrlangga regierte zu Beginn des 11. Jahrhunderts A. D. Die zentrale Handlung des Gedichts ist Arjunas Kampf mit dem Dämonenkönig Niwāta Kawaca. Der Name Arjuna Wiwāha, Arjunas Nuptials, bezieht sich auf den letzten Teil: die Beschreibung des Helden, der im Himmel mit den himmlischen Nymphen wetteifert, was die Belohnung für seinen Sieg über den Dämonenkönig war, der die Götterherrschaft auf Erden zu kippen drohte.
Der Epos Arjuna Wiwāha ist mit dem Rāmāyana und dem Bhārata Yuddha das dritte altjavanische Epos, das seit Jahrhunderten einen wichtigen Platz in der javanischen Literatur einnimmt. Wie die beiden anderen wurde es mehrmals überarbeitet und ins moderne Javanisch übersetzt. Die erste europäische Ausgabe des altjavanischen Textes von Friederich (gedruckt mit balinesischen Schriftzeichen, 1850) war unbefriedigend. Poerbatjaraka veröffentlichte 1926 eine neue Ausgabe mit einer niederländischen Übersetzung (unvollständig). Siehe BKI vol. 82, Lit. von Java I, (1967: 180-181), Zoetmulder (1974: 234-249).
Wie die anderen klassischen altjavanischen Gedichte wurde der Epos Arjuna Wiwāha von Generationen javanischer und balinesischer Gelehrter intensiv studiert, denn die Poesie der Dichter war für ihre Nachfolger schwer zu verstehen. Wahrscheinlich im 17. und 18. Jahrhundert begannen balinesische Gelehrte, Kopien der klassischen Gedichte mit Glossen zu versehen, um schwierige Wörter zu erklären. Die Glossen waren auf den Palmblättern sowohl über als auch unter den Linien geschrieben, die den Originaltext enthielten, und waren in der Regel mit den erklärenden Wörtern durch Linien von winzigen Punkten verbunden. So gestaltete Abschriften von altjavanischen Gedichten haben in der Regel drei Textzeilen auf einer Seite des Palmblattes, eine in der Mitte, die den Originaltext enthält, und die anderen, die die Glossen enthalten.
- Die 4 Palmblätter enthalten ein Fragment der Cantos 2-3 des Gedichts, das die himmlischen
Nymphen beschreibt.
- Vollständigkeit
- Sprache
- Schrift
- Textanfang wie in Handschrift
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- Anfang [1a]:
// aṅ // nā kāṅ ŋukir rapakṣa pajaraṇn abasma limut adaluwaṅ kukap magĕṅ, ptuŋnyan tumakul mareṅ lwah añawūk bañu paṛĕṅ atĕkĕs macaṅmaṇna, ... /
- Anfang [1a]:
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- Verfasser:in
- ↳ Name
- weitere Exemplare
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- SBB:
Schoemann I 14
Schoemann I 15
weitere Exemplare sind gelistet bei Juynboll Suppl. II, S. 9-10 und in Vreede Cat. S. 1-3.
- SBB:
- Editionen/Literatur
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- Pigeaud § 30.022 (Lit. of Java I, 1967: 181)
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R. Friederich: Ardjoena-wiwaha [een oorspronkelijk kawi-werk volgens een Balineesch manuscript met interlinearen commentarius]. in: VBG vol. XXIII (1850) in Javanese script
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Poerbatjaraka: Arjuna Wiwäha Kakawin (in Roman script, accompanied by a Dutch translation). in: BKI, vol. 82 ( 1926).
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Berg: De Arjuna Wiwäha, Erlangga's levensloop en bruiloftslied, BKI, vol. 97 (1938)
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Berg: Inleiding, ( 1928), p. 49.
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Poerbatjaraka, Kepustakaan Djawa, ( 1957), pp. 16-7.
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Zoetmulder, Kalangwan (1974), pp. 234-249.
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A. Seno Sastroamidjojo, Sekelumit unsur filosofik tjeritera Ardjuna Wiwaha, P. T. Kinta, Djakarta, 1963.
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Sanusi Pane, Ardjuna Wiwaha, Balai Pustaka, Djakarta, 1940.
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Kitab Ardjuna Wiwaha: Tjerita wajang jang mengandung pendidikan. Disadur dan di Indonesiakan oleh Tjabang Bagian Bahasa, Djawatan Kebudajaan K.P.P. dan K., di Jogyakarta, 1959.
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Handschriften aus Südostasien : Ausstellung der Orientabteilung der Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz / [Ausstellung und Katalog, Dieter George]
1976. - 64, [6] S. : Ill.
[ = Kat. Nr. 95]
Signatur: Ser. 19651-7
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- Pigeaud § 30.022 (Lit. of Java I, 1967: 181)
- Typ
- Formtyp
- Anzahl der Bände
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- 1
- Einband
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- ohne boards
- ↳ Material
- ↳ Farbe
- ↳ Zustand
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- beschädigt: an den rechten Enden abgebrochen, letztes Blatt ist gespalten
- Blattzahl
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- 4
- Blattformat
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- 52 x 4 cm
- Textspiegel
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- 42 x 3 cm
- Zeilenzahl
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- 4
- ↳ Ausführung
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- Die Schrift ist regelmäßig, aber klein; Rechtschreibung fehlerhaft: das t und das ṭ werden oft vertauscht (die balinesische Landessprache besitzt kein 't'-Phonem)
- Abschrift
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vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts
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- Schreiber:in
- ↳ sonstige Namensform
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- unbekannt
- ↳ Anmerkung zur Person
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- Der Schreiber lebte wahrscheinlich um die Mitte des 19. Jahrhunderts.
- The scribe lived probably about the middle of the 19th century.
- Provenienz
- Einrichtung
- Signatur
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- Schoemann I 17
- Bearbeiter:in
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- Datenübernahme SBB/th
- Bearbeitungsstatus
-
- Ersteingabe komplett
- Statische URL
- https://www.qalamos.net/receive/DE1Book_manuscript_00007732
- MyCoRe ID
- DE1Book_manuscript_00007732 (XML-Ansicht)
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- Lizenz Metadaten
- CC0 1.0
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