[DE-SBB] Schoemann I 19
- Signatur
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- Schoemann I 19
- Titel
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- Arjuna Wiwāha
- Verfasser
- Einrichtung
- Katalog
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- VOHD 31, 20
- Titik/Hanstein (Seite 480 - 481)
- ↳ wie in Referenz
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- Arjuna Wiwāha
- ↳ Titelvarianten
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- Arjunawiwāha
Arjuna Wiwaha
Arjuna Vijaya
Arjuna Wiwäha Kakawin
- Arjunawiwāha
- ↳ Sachtitel ID
- Thematik
- Region
- Inhalt
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- "Arjunas Prüfungen". Das Manuskript enthält die Episode, in der die himmlischen Nymphen
versuchen, Arjuna zu verführen, während er Askese in Abgeschiedenheit in den Bergen
praktiziert, bevor er zum Held der Götter in ihrem Krieg mit dem Dämonenkönig Niwata
Kawaca gemacht wird. Der ursprüngliche altjavanische Text ist expliziter als der Text
der vorliegenden Handschrift; sie scheint in etwa dem Canto 4-5 des Originals zu entsprechen.
Arjuna Wiwāha, Altjavanesisches Gedicht in indischem Metrum, das von Mpu Kanwa am Hof von König Èrlangga von Kahuripan, ein Bezirk im Delta des Flusses Brantas in Ost-Java verfasst wurde. König Èrlangga regierte zu Beginn des 11. Jahrhunderts A. D. Die zentrale Handlung des Gedichts ist Arjunas Kampf mit dem Dämonenkönig Niwāta Kawaca. Der Name Arjuna Wiwāha, Arjunas Nuptials, bezieht sich auf den letzten Teil: die Beschreibung des Helden, der im Himmel mit den himmlischen Nymphen wetteifert, was die Belohnung für seinen Sieg über den Dämonenkönig war, der die Götterherrschaft auf Erden zu kippen drohte.
Der Epos Arjuna Wiwāha ist mit dem Rāmāyana und dem Bhārata Yuddha das dritte altjavanische Epos, das seit Jahrhunderten einen wichtigen Platz in der javanischen Literatur einnimmt. Wie die beiden anderen wurde es mehrmals überarbeitet und ins moderne Javanisch übersetzt. Die erste europäische Ausgabe des altjavanischen Textes von Friederich (gedruckt mit balinesischen Schriftzeichen, 1850) war unbefriedigend. Poerbatjaraka veröffentlichte 1926 eine neue Ausgabe mit einer niederländischen Übersetzung (unvollständig). Siehe BKI vol. 82, Lit. von Java I, (1967: 180-181), Zoetmulder (1974: 234-249).
Wie die anderen klassischen altjavanischen Gedichte wurde der Epos Arjuna Wiwāha von Generationen javanischer und balinesischer Gelehrter intensiv studiert, denn die Poesie der Dichter war für ihre Nachfolger schwer zu verstehen. Wahrscheinlich im 17. und 18. Jahrhundert begannen balinesische Gelehrte, Kopien der klassischen Gedichte mit Glossen zu versehen, um schwierige Wörter zu erklären. Die Glossen waren auf den Palmblättern sowohl über als auch unter den Linien geschrieben, die den Originaltext enthielten, und waren in der Regel mit den erklärenden Wörtern durch Linien von winzigen Punkten verbunden. So gestaltete Abschriften von altjavanischen Gedichten haben in der Regel drei Textzeilen auf einer Seite des Palmblattes, eine in der Mitte, die den Originaltext enthält, und die anderen, die die Glossen enthalten.
- "Arjunas Prüfungen". Das Manuskript enthält die Episode, in der die himmlischen Nymphen
versuchen, Arjuna zu verführen, während er Askese in Abgeschiedenheit in den Bergen
praktiziert, bevor er zum Held der Götter in ihrem Krieg mit dem Dämonenkönig Niwata
Kawaca gemacht wird. Der ursprüngliche altjavanische Text ist expliziter als der Text
der vorliegenden Handschrift; sie scheint in etwa dem Canto 4-5 des Originals zu entsprechen.
- Sprache
- Schrift
- Textanfang wie in Handschrift
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- Anfang [1b]:
// awiġnamastu saṙggah// sĕmbah ni ŋhulun alṗaḍarmma ri padā parama guru wiśeṣa paṇḍita, saṅ sakṣat parameśwarāŋdani sakāla tumurun agawe jagaddita, lumrayaśa niran magĕh inikĕt iṅ para kawi ŋatirta saha luṅ laŋĕ, antyan teki manohara kiduŋiran saṗala tiniruniŋāŋṛĕgĕp laŋĕ ... /
- Anfang [1b]:
-
- Verfasser:in
- ↳ Name
- weitere Exemplare
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- SBB:
Schoemann I 14
Schoemann I 15
Schoemann I 17
weitere Exemplare sind gelistet bei Juynboll Suppl. II, S. 9-10 und in Vreede Cat. S. 1-3.
- SBB:
- Editionen/Literatur
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- R. Friederich: Ardjoena-wiwaha [een oorspronkelijk kawi-werk volgens een Balineesch
manuscript met interlinearen commentarius]. in: VBG vol. XXIII (1850) in Javanese
script
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Poerbatjaraka: Arjuna Wiwäha Kakawin (in Roman script, accompanied by a Dutch translation). in: BKI, vol. 82 ( 1926).
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Berg: De Arjuna Wiwäha, Erlangga's levensloop en bruiloftslied, BKI, vol. 97 (1938)
*
Berg: Inleiding, ( 1928), p. 49.
*
Poerbatjaraka, Kepustakaan Djawa, ( 1957), pp. 16-7.
*
Zoetmulder, Kalangwan (1974), pp. 234-249.
*
A. Seno Sastroamidjojo, Sekelumit unsur filosofik tjeritera Ardjuna Wiwaha, P. T. Kinta, Djakarta, 1963.
*
Sanusi Pane, Ardjuna Wiwaha, Balai Pustaka, Djakarta, 1940.
*
Kitab Ardjuna Wiwaha: Tjerita wajang jang mengandung pendidikan. Disadur dan di Indonesiakan oleh Tjabang Bagian Bahasa, Djawatan Kebudajaan K.P.P. dan K., di Jogyakarta, 1959.
*
Handschriften aus Südostasien : Ausstellung der Orientabteilung der Staatsbibliothek Preussischer Kulturbesitz / [Ausstellung und Katalog, Dieter George]
1976. - 64, [6] S. : Ill.
[ = Kat. Nr. 96]
Signatur: Ser. 19651-7
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Pigeaud § 30.022 (Lit. of Java I, 1967: 181)
- R. Friederich: Ardjoena-wiwaha [een oorspronkelijk kawi-werk volgens een Balineesch
manuscript met interlinearen commentarius]. in: VBG vol. XXIII (1850) in Javanese
script
- Typ
- Formtyp
- Anzahl der Bände
-
- 1
- Einband
-
- mit undekorierten, hölzernen boards;
Die Schnur, die die Blätter und die Bretter zusammenhält, hat an ihren Enden zwei Stücke chinesisches Kupfergeld mit quadratischen Löchern
- mit undekorierten, hölzernen boards;
- ↳ Material
- ↳ Farbe
- ↳ Zustand
-
- doppelte Palmblätter, mit Kupferfaden genäht
- Blattzahl
-
- 22
(nummeriert von 1-21)
- 22
- Blattformat
-
- 51 x 3 cm
- Textspiegel
-
- 45,5 x 2,5 cm
- Zeilenzahl
-
- 3
- ↳ Ausführung
-
- Die Schrift ist klar, aber nicht besonders schön
- Abschrift
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vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts in Bali (GND: 4004327-7)
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- Schreiber:in
- ↳ sonstige Namensform
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- unbekannt
- ↳ Anmerkung zur Person
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- Der Schreiber muss zu Lebzeiten von Herrn Mads Lange gelebt haben, der 1856 in Bali starb.
- The scribe must have lived in the lifetime of Mr Mads Lange, who died in Bali in 1856.
- Provenienz
- Besitzervermerke
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- Die Hs. trägt auf der letzten (leeren) Seite des letzten Palmblattes eine mit Tinte geschriebene, obenaufliegende, kurvige Inschrift, die auf Dänisch lautet: "Historie af Arjuna Matapa" und signiert mit "M. S. Lange". Mads Lange (gest. 1856 in Bali), ein dänischer Händler, lebte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts viele Jahre in Südbali, bevor die balinesischen Herrscher die niederländische Oberherrschaft anerkennen mussten. Es ist bekannt, dass er Palmblattbücher von balinesischen Schreibern anfertigen ließ, um sie den europäischen Bekannten als Geschenk zu überreichen. Die dänische königliche Bibliothek in Kopenhagen besitzt eine von Mads Lange geschenkte Handschrift von Usana-Bali.
- Einrichtung
- Signatur
-
- Schoemann I 19
- Bearbeiter:in
-
- Datenübernahme SBB/th
- Bearbeitungsstatus
-
- Ersteingabe komplett
- Statische URL
- https://www.qalamos.net/receive/DE1Book_manuscript_00007734
- MyCoRe ID
- DE1Book_manuscript_00007734 (XML-Ansicht)
- Export des Objektes
- Lizenz Metadaten
- CC0 1.0
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