[DE-SBB] Sachau 130
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- Signatur
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- Sachau 130
- Titel
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- Sammelhandschrift
- Einrichtung
- Katalog
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- Sachau 97
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- ↳ wie in Referenz
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- Sammelhandschrift
- Thematik
- Inhalt
-
- Sammelband, dessen Anfang fehlt:
I.
Bl. 1—12a. Die alte Handschrift beginnt mit Bl. 2; Bl. 1 ist ergänzt durch Jeremias Samir. Titel: ܣܘܪܥܦܐ, d.h. Flexion, eine Zusammenstellung fast sämtlicher Bildungen, Verba, Nomina, Adverbia, von der Wurzel ܒܲܙ. Als Einteilung der Schrift sind ersichtlich die Überschriften ܙܒܢܐ ܕܥܒܪ Bl. 3b, ܙܒܢܐ ܕܩܐܡ Bl. 5b und ܙܒܢܐ ܕܥܬܝܕ Bl. 7a.
II.
Bl. 12b—28b Surgadha ܣܘܪܓܕܐ, d. h. Anleitung zur Berechnung des christlichen Kalenderjahres durch Formeln. Titel:
ܣܘܪܓܕܐ ܗܢܘ ܕܝܢ ܚܘܫܒܢܐ ܕܟܪܘܢܝܩܘܢ ܕܟܠ ܫܢܐ ܒܫܢܐ ܕܥܒܝܕ ܠܚܟܝܡܐ ܐܘܣܒܝܣ ܐܦܣܩܘܦܐ ܕܦܠܣܛܝܢܐ
III.
Bl. 28—75 Glossarien.
a) Bl. 28 b — 34 b Eine Sammlung von Synonymen, Teil einer Schrift des Hunain Bar lshak (gestorben 873).
b) Bl. 35b—36b Gebet für die Weihung unreinen Wassers.
c) Bl. 37a—46b Erklärung schwieriger Nomina (einzeln auch Verba) alphabetisch nach den Anfangsbuchstaben geordnet.
d) Bl. 46b—60a Ein weiteres Glossar ähnlicher Art, in dem außer den Nomina auch Verba vorkommen.
e) Bl. 60a—73a Ein drittes Glossar von Nomina und Verba.
f) Bl. 72b—73b Ein kleines Verzeichnis Griechischer Wörter mit Erklärungen.
- Sammelband, dessen Anfang fehlt:
- Vollständigkeit
- Sprache
- Schrift
- Typ
- Anzahl der Bände
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- 1
- ↳ Zustand
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- Zu Anfang fehlen 3 Lagen zu je 10 Blättern. Bl. 2 beginnt mit Lage 4. Lage 7 hat nur 5 Blätter, Lage 11 nur 9 Blätter. Ob die Handschrift am Ende jemals vollständiger gewesen ist, lässt sich nicht entscheiden.
- Blattzahl
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- 75
- Blattformat
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- 15,5 x 10,5 cm
- Zeilenzahl
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- 14
- ↳ Duktus
- ↳ Ausführung
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- Die Handschrift ist durchweg sorgfältig geschrieben und vollständig vokalisiert, außerdem
reichlich interpunktiert.
Eine besondere Erwähnung verdienen zum Schluß einige Zeilen auf Bl. 36b und 74b, 75ab, weil sie in einer Schrift geschrieben sind, die von der gewöhnlichen ostsyrischen (und westsyrischen) Schrift nicht unerheblich abweicht.
- Die Handschrift ist durchweg sorgfältig geschrieben und vollständig vokalisiert, außerdem
reichlich interpunktiert.
- Abschrift
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Wir wissen nicht, wo die Handschrift, d.h. der Hauptteil derselben, geschrieben ist; sie macht auf mich den Eindruck, in Alqosch oder nicht zu weit davon geschrieben zu sein. Die besondere Spezies kann nicht aus derselben Gegend stammen; sie muss sich irgendwo in einem abgelegenen Gebiet der östlichen Aramäer, vielleicht in einem abgelegenen Alpental des ostsyrischen Zagros — wie mir scheint, im Laufe des späteren Mittelalters — entwickelt haben.
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- Schreiber:in
- ↳ sonstige Namensform
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- Die Unterschrift des Schreibers Bl. 34b—35b lautet: Danach ist die Handschrift geschrieben von einem Diakonus Abraham, vollendet den 18. Februar 1681 n. Chr. am 1. Freitag im Fasten, zur Zeit des Katholikus des Ostens Elias (d. i. Elias III. von 1660 — 1700) und unter dem Schatten des Mar Abraham Madhaja, d.h. in der Kirche dieses Heiligen. Der Name desjenigen, der sich diese Handschrift hat schreiben lassen, ist absichtlich ausgewischt; übrig ist von demselben nur »Sohn des Presbyters Thomas«. Es ist nicht angegeben, wo die Hdandschrift geschrieben ist.
- Provenienz
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- 1884
- Verkäufer:in: Sachau, Eduard (20.07.1845 - 17.09.1930)
- Provenienzeintrag
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- Sonstiges: Bl. 74 b unten anschließend an das Lexikion Griechischer Wörter drei Notizen
A, B und C:
A ist ein Stück von einem Syrischen Glossar wie oben III, c;
C gehört zu einem Verzeichnis Griechischer Wörter wie oben III, f.
B ist eine Anweisung zu einer Art Wahrsagen aus einer Berechnung der Zahlenwerte der Namen von Mann und Frau.
Nach meiner Ansicht sind alle diese Stücke trotz der Verschiedenheit in der Farbe der Tinte von einem und demselben Schreiber geschrieben. Die Schrift ist sehr unbeholfen, der Schreiber war offenbar des Schreibens wenig gewohnt und wenig kundig. Die Zeichen für ein Specimen der schlechten, unbeholfenen Schrift eines ungebildeten Ostsyrers zu erklären, im Übrigen aber mit der gemeinen Ostsyrischen Schrift zu identifizieren , ist meines Erachtens nicht angängig. Die ungelenken Züge zeigen so viel Eigenart, dass wir sie für eine besondere Spezies der Ostsyrischen Schrift halten müssen. Besonders beachtenswert sind die Zeichen aleph, Pe, Schin, Taw, He, Gomal und das finale Lomadh.
- Sonstiges: Bl. 74 b unten anschließend an das Lexikion Griechischer Wörter drei Notizen
A, B und C:
- Einrichtung
- Signatur
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- Sachau 130
- Weitere Nummern
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- PPN: 797357963
- Reproduktion
- Art :
- Scan
Bemerkung :- Digitalisat DoD (09/14)
Art :- Mikrofilm
Bemerkung :- Hs or sim 07730 [81 Aufnahmen]
Art :- Saved film
Bemerkung :- Hs or sim 07730
- Bearbeiter:in
-
- Datenübernahme SBB/Wermann
- Bearbeitungsstatus
-
- Ersteingabe komplett
- Statische URL
- https://www.qalamos.net/receive/DE1Book_manuscript_00010171
- MyCoRe ID
- DE1Book_manuscript_00010171 (XML-Ansicht)
- Export des Objektes
- Lizenz Metadaten
- CC0 1.0
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