[DE-SBB] Sachau 321
- Link zum Digitalisat
- Signatur
-
- Sachau 321
- Titel
-
- [Westsyrischer Sammelband]
- Einrichtung
- Katalog
-
- Sachau 26
- Link zu Katalog
- ↳ wie in Referenz
-
- [Westsyrischer Sammelband]
- Thematik
- Inhalt
-
- Eine Sammlung von Lebensbeschreibungen und Schriften berühmter Männer der miaphysitischen
und der älteren Kirche, der Siebenschläferlegende und der Doctrina apostolorum.
Nach den Nummern der einzelnen Schriften, welche auf dem Rande neben den Überschriften notiert sind, zu schließen, enthielt die Sammlung ursprünglich wenigstens 17; von diesen sind Nr. 1, 2 und 17 nur bruchstückweise, die anderen im Allgemeinen vollständig erhalten.
- Eine Sammlung von Lebensbeschreibungen und Schriften berühmter Männer der miaphysitischen
und der älteren Kirche, der Siebenschläferlegende und der Doctrina apostolorum.
- Vollständigkeit
- Sprache
- Schrift
- Schlagwörter
-
- Jakobitisch
- Typ
- Anzahl der Bände
-
- 1
- Einband
-
- Es ist zu erwähnen, dass das linksseitige Bindeblatt ein Stück einer älteren Pergamenthandschrift ist; die sehr große Estrangeloschrift ist nicht mehr überall lesbar. Fragment eines Hymnus, dessen einzelne Strophen eingeleitet sind durch Hosianna ܐܘܫܥܢܐ.
- ↳ Material
- ↳ Zustand
-
- Außer bedauernswerten Lücken und dem Verlust des Anfangs weist die Handschrift auch noch andere Mängel auf; von einigen Blättern sind an den Seiten Stücke abgerissen (z. B. von Bl. 1 — 14), andere Blätter haben am unteren Ende sehr stark durch Feuchtigkeit gelitten (z.B. Bl. 57 = 89), so dass die Reihenfolge der Blätter nicht überall durch den Zusammenhang kontrolliert werden kann. Schließlich ist auf vielen Seiten die Tinte (durch Feuchtigkeit oder Reiben?) bis zu dem Grade verschwunden, dass die Schrift teils nur noch in blassen Umrissen, teils überhaupt nicht mehr vorhanden ist.
- Blattzahl
-
- 189
- Blattformat
-
- 30,5 bis 31 x 22 cm.
- Lagen
-
- Die erste Hälfte der Zahlen der Lagen ist verschwunden: vorhanden sind die Ziffern der Lagen 11.13 — 21. Die einzelne Lage scheint im Durchschnitt 10 Blätter gehabt zu haben. Die Handschrift ist an einigen Stellen mit Fetzen einer jüngeren Handschrift geflickt.
- Zeilenzahl
-
- 34-38
- Spaltenzahl
-
- 2
- Kustoden
- ↳ Duktus
- ↳ Ausführung
-
- Charakteristisch für die Schrift ist, dass das Semkat bereits nach links verbunden wird, dass neben der älteren Gestalt des Aleph auch bereits die jüngere, in der Hauptsache auf eine gerade Linie reduzierte Form erscheint, dass die Vokalisation durch Punkte in der bekannten Ausbildung hier noch nicht vorhanden, und dass die Interpunktion mit großer Sorgfalt durchgeführt ist
- Abschrift
-
741 in Kloster Psilta
-
- Schreiber:in
- ↳ sonstige Namensform
-
- Die meisten der Schriften sind Übersetzungen aus dem Griechischen. Von den Verfassern sind genannt: Athanasius der Große, Amphilochius von Iconium, Theophilus von Alexandrien, Zacharias Scholasticus (vergl. Wright, Syriac literature S. 107/108), Johannes, Abt des Klosters des h. Aphthonius (vergl. Wright a. a. O. S. 84), Elias (von Dara?), Johannes von Asien (vergl. Wright a. a. 0. S. 102— 107), Cyriacus von Amid, Theodoret (Historia religiosa). Von den Übersetzern ist genannt: Abt Sergius Bar Keryo (?); s. Nr. 11.
- Provenienz
-
- 1884
- Verkäufer:in: Sachau, Eduard (20.07.1845 - 17.09.1930)
- Provenienzeintrag
-
- Sonstiges: Einigen der Über- und Unterschriften sind am Rande in unbeholfener Schrift
Arabische Versionen von einer späteren Hand beigefügt, z.B. auf Bl. 147b:
كملت تشعيث ساويرا الفطرك تشعيث المطرن يوحنا
Über das Alter der Hds. gibt die Unterschrift auf Bl. 173b Col. 2 Auskunft; danach ist die Schrift Nr. 13 geschrieben d. i. kopiert, auf Betreiben des Priesters und Styliten Theudas (?Theodosius?) vom Kloster Psilta zu der Zeit, als ein Stephanus Abt dieses Klosters war, nämlich A. Gr. 1052 = 741 n. Chr. Geb. ; und da der ganze Band dieselbe Schrift aufweist, so ist die ganze Handschrift um dieselbe Zeit geschrieben.
- Sonstiges: Einigen der Über- und Unterschriften sind am Rande in unbeholfener Schrift
Arabische Versionen von einer späteren Hand beigefügt, z.B. auf Bl. 147b:
- Besitzervermerke
-
- Eine zum Teil stark verwischte Notiz früherer Besitzer der Handschrift findet sich auf Bl. 188b: Danach hat diese »Geschichte« den Diakonen und Mönchen Gabriel und Abraham, ferner Jesu Bar Behnam, Sohn des Jesu aus Beth-Sabhrin im Tur-Abdin und dem Vater des letzteren Jesu gehört A. Gr. 1781 = 1470 n. Chr. Die Lesung der Jahreszahl scheint nicht ganz sicher.
- Einrichtung
- Signatur
-
- Sachau 321
- Weitere Nummern
-
- PPN: 771906307
- Verfügbarkeit
-
- Benutzung eingeschränkt
- Reproduktion
- Art :
- Scan
Bemerkung :- Digitalisat DoD (11/13)
Art :- Mikrofilm
Bemerkung :- Hs or sim 05948
- Bearbeiter:in
-
- Datenübernahme SBB/Wermann
- Bearbeitungsstatus
-
- Ersteingabe komplett
- Statische URL
- https://www.qalamos.net/receive/DE1Book_manuscript_00010358
- MyCoRe ID
- DE1Book_manuscript_00010358 (XML-Ansicht)
- Export des Objektes
- Lizenz Metadaten
- CC0 1.0
- Anmerkungen zu diesem Datensatz senden

